MÜGGENHAUSEN. Nicht bei allen Menschen sorgt das trübe Wetter für Missmut. Für uns ist das ziemlich optimales Flugwetter, solange es nicht regnet", erklärt Bernd Schwerdtfeger von der „Fluggruppe Nordeifel", Und das kam dann auch den zahlreichen Besuchern des Flugplatzfestes am Wochenende zugute. So konnten sie zahlreiche Starts und Landungen miterleben. Zu Rundflügen konnte man sogar in die Maschinen steigen, „Strecken bis Euskirchen oder zum Phantasialand sind in 15 Minuten gut fliegbar. Unser Fest wird von den Leuten aus der Umgebung immer gut angenommen", so Schwerdtfeger, der den Verein lange als Vorsitzender leitete, bevor er sein Amt an Werner Karg abgab. Beim Preisausschreiben des Vereins konnte man sogar einen Freiflug gewinnen. Auch am Boden gab es viel zu sehen. Starts und Landungen, Styropor-Flieger zum Selbermachen für Kinder und Vorführungen mit Modellen von Düsenflugzeugen des in Weilerswist ansässigen Modellflugvereins. 100 Mitglieder gehören dem Verein an. Mehr als 60 Flugzeuge, alles Ultraleichtflieger der unterschiedlichen Größenordnungen, sind im Besitz der Mitglieder. Vom "fliegenden Wohnzimmer", wie die Piloten die größte Maschine nennen, bis zu Trikes - motorisierten Drachen - ist alles dabei. Auch alle Altersklassen sind vertreten, von den Anfängen des Ultraleichtflugs Anfang der 1980er bis heute. Da kann man die Entwicklung der Flugzeuge gut verfolgen", ist Schwerdtfeger stolz. Ebenfalls stolz ist der Verein auf seine Flughallen, in denen 50 Flugzeuge untergebracht werden können. Auch Ausbildungen und Sicherheitskurse stehen auf dem Programm der Flieger. Erhöhte Sicherheitsbestimmungen haben wir jetzt etwa wieder bei der Fußball-WM gemerkt", erzählt Schwerdtfeger. Ein besonderer Programmpunkt: Fallschirmspringer Robert Manstein, der sich in 1000 Metern Höhe aus dem Flugzeug stürzte und bis zu seiner sicheren Landung einige Figuren flog. Absprünge aus Ultraleichtfliegern sind erst seit kurzem erlaubt." (rnjo) |
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